REICHTUM

WAS MACHT UNS WIRKLICH REICH UND WARUM
WIR DANACH STREBEN SOLLTEN ...

Nicht nur bei der Arbeit dreht sich stÀndig und stetig alles ums liebe Geld. Auch im Privaten sind die Finanzen oft ein Thema. Die einen haben zu wenig davon, die ande-ren wissen nicht wohin damit. Reichtum, so das mitschwingende Narrativ, kann ver-meintlich viele Probleme lösen.
Aber was bedeutet Reichtum eigentlich? Ein volles Konto? Ein schickes Auto in der Garage zu haben oder sich den Traum vom Eigenheim zu erfĂŒllen? Wir haben Apella-Mitarbeiter und Apella-Makler gefragt, was sie wirklich glĂŒcklich macht und, Achtung Spoiler, keiner von ihnen hat eines der obigen Beispiele bedient.

Was Apella-Mitarbeiter und Apella-Makler auf die Frage “Was macht dich wirklich reich?” geantwortet haben, das lesen Sie auf den nĂ€chsten Seiten.
 
Diplom Psychologe Heiko Kroy geht sogar noch einen Schritt weiter: Er erklĂ€rt, warum Geld per se nicht glĂŒcklich machen kann: “Die meisten Menschen suchen im Außen nach ihrem GlĂŒck, streben nach Erfolg, nach Geld, nach Bedeutung oder Besitz. Aber wahrer Reichtum ist nur Innen zu finden”, sagt er.
 
Wie blicken wir auf uns und das Leben? In 30 Jahren Praxiserfahrung hat er oft erlebt, dass Menschen, die zu ihm kommen, unglĂŒcklich sind, obwohl sie - von außen betrach-tet - viel erreicht haben. “Aber Reichtum kommt eben aus dem “Sein” und nicht aus dem “Haben”. GlĂŒcklich sein ist ein schöner Zustand, aber um wirklich erfĂŒllt zu sein braucht es etwas anderes.
Um wahre ErfĂŒllung zu erleben sind laut Heiko Kroy die Ant-worten auf folgende drei Fragen essentiell: Lebe ich meine Berufung und erlebe ich mein Leben deswegen als sinnvoll? Erkenne ich meinen Beitrag, den ich fĂŒr andere darstelle und fĂŒhle ich mich wertvoll fĂŒr sie? Und gelingt es mir, die Dinge, die ich tue, mit Liebe zu tun? Ohne Liebe ist alles nichts! - Diesen Satz finde ich Ă€ußerst passend“, so der Psychologe aus Leppin an der Mecklen-burgischen Seenplatte.
 
Dankbarkeitsbuch hilft
Wenn die Unzufriedenheit ĂŒberwiegt, könne aber schon ein einfacher Trick helfen. “Ich empfehle ein Dankbarkeitsbuch, in das jeden Abend geschrieben wird, wofĂŒr man in seinem Leben heute dankbar ist. Das dauert nur 5 Minuten pro Tag, aber es wird bereits nach wenigen Wochen dafĂŒr sorgen, dass man selbst merkt, wie sich das eigene Leben in Richtung FĂŒlle verĂ€ndert.
 
”Wir haben auch Apella-Mitarbeiter und Apella-Makler gefragt, was sie wirklich reich macht.  Den Anfang macht Stina Brose. Die 30-JĂ€hrige ist erst seit einem guten Jahr Maklerin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. „Ich habe vorher in Bremen im Medizincontrolling eines Kran-kenhauses gearbeitet und bin heute die typische Quereinstei-gerin ins Maklerwesen. Schuld daran ist tatsĂ€chlich die Liebe. Ich besuchte vor ein paar Jahren mit einer Freundin Berlin und ging mit ihr abends in einer Pizzeria essen. Dort kam ich mit einem Mann ins Ge-sprĂ€ch. Mein Mann! Das wusste ich sofort, denn es war die Liebe auf den ersten Blick“, sagt Stina Brose.
 
Wenige Monate spĂ€ter zog sie in die Hauptstadt. „Damals dachten alle, es sei verrĂŒckt aber inzwischen haben wir eine Familie mit zwei Kindern. Meine Söhne sind drei und knapp fĂŒnf Jahre alt und mit meinem neuen Job bekomme ich mei-ne Mutter-Rolle perfekt mit meinem Arbeitsleben in Einklang, denn wie ich meinen Arbeitstag gestalte, ist mir selbst ĂŒber-lassen.“ Auf die Frage nach dem Reichtum sagt sie, dass Reichtum fĂŒr sie nie materiell sei. „Geld gibt zwar Sicherheit, mich macht es aber nicht reich und auch nicht glĂŒcklich. Reich macht mich viel mehr die Erfahrung meiner Liebe. Dass ich so etwas erleben durfte, lĂ€sst mich manchmal fĂŒhlen, als sei ich die Prinzessin in meinem eigenen MĂ€rchen. Irgendwann werde ich meinen Kindern davon erzĂ€hlen“, sagt sie.  „Mein Mann und mir war immer klar, dass es keine  ZufĂ€lle gibt. Das ist Schicksal und unsere Ge- schichte ist bereits geschrieben. Und nun haben wir eine Familie, in der alle gesund durch  das letzte Jahr gekommen sind. Das ist das allerwichtigste.“
 
Auch Sepp Hölzel, Makler und Apella-SilbernadeltrĂ€ger aus dem frĂ€nkischen Eltmann, sieht nicht im Geld den SchlĂŒssel zum Reichtum. „Ich war leidenschaftlicher Mountainbiker. Dann kam der Unfall, der meinem Leben einen Drall in eine neue Richtung verpasst hat. Ich hatte mir ein Bein gebrochen und in der Folge noch Jahre spĂ€ter damit zu tun. Meine Leidenschaft, das Mountainbiken, musste ich an den Nagel hĂ€ngen. Ich denke, das ist einer der GrĂŒnde, warum ich mich beruflich sehr stark im Bereich der Unfallversicherungen engagiere.“ Der 33-JĂ€hrige hat selbst erlebt, wie UnfĂ€lle und Krankheiten aus dem Nichts kommen können. Sie sind in aller Regel un-verschuldet, aber können dennoch alles verĂ€ndern. „Das habe ich selbst frĂŒh gelernt. Wie viele Kinder fallen vom Rad, ohne dass es das restliche Leben prĂ€gen wird? Bei mir war es leider anders“, sagt Hölzel rĂŒckblickend.
Gesund zu bleiben, sei ein GlĂŒck, das nicht jeder hat, sagt er. „Ich hatte aber das GlĂŒck, dass ich mit StĂ€rke aus dieser Er-fahrung gehen konnte. Ich habe frĂŒh etwas wichtiges verstan-den, nĂ€mlich, dass Gesundheit und Bewegungsfreiheit der grĂ¶ĂŸte Reichtum im Leben sind.“Gerade das vergangene Pan-demie-Jahr hat den Blick fĂŒr das wichtige Thema Gesundheit geschĂ€rft, meint der Makler. „Ich bin dankbar, dass es meiner Familie, meinen Eltern und meinen Kindern gut geht. Immerhin ist Familie sehr wertvoll“, so der Franke. Und dann erzĂ€hlte er, dass er schon frĂŒh in Papas Fußstapfen treten wollte. „Mein Papa war Versicherungsvertreter. Als 6-JĂ€hriger wusste ich schon, dass ich das auch werden will. Damals wusste ich noch nicht, dass Makler sein noch besser ist.“
 
Auch der nĂ€chste Mensch, dem wir mit der Frage, was uns wirklich reich macht, begegneten, hat etwas Schick-salshaftes erlebt. Es war nichts geringeres als ein Sys-temumbruch. „Die Wende war ein einschneidendes Er-lebnis fĂŒr die junge Frau, die ich damals war. Plötzlich war meine berufliche Perspektive nur noch eine Sack-gasse“, sagt Eva Lemke, Aufsichtsratvorsitzende von Apella. Eva Lemke studierte in der DDR Germanistik/Slawistik, danach promovierte sie und bildete Lehrer aus. „Mit der Wende kamen mehr Freiheiten gewiss“, sagt sie rĂŒckblickend. ZufĂ€llig hörte sie von einem Vortrag ĂŒber Aktienfonds. „Sich an Unternehmen beteiligen zu können, war eine Idee, die mich bis heute sehr begeistert. Dann arbeitete ich fĂŒr einen Strukturvertrieb und grĂŒndete schließlich mit anderen Maklern den Apella-Verbund.  Viele Jahre lang arbei-teten wir hart und steckten jede Mark zurĂŒck in die Firma. Ich wollte immer ein Leben in finanzieller Sicherheit, denn ich hatte Angst, im Alter ohne etwas dazustehen. Heute weiß ich, dass ich das geschafft habe“, so die 68-JĂ€hrige. „Doch wirklich reich hat mich gemacht, dass ich jeden Tag die Freiheit hatte, so zu arbeiten, wie ich es mir vorstellte. Mit den Menschen, die ich mag und dem Thema, das sich als meine Leidenschaft herausstellte: Investmentfonds.“
 
Auslandsabenteuer
Michael Frick arbeitet bei Apella in der Baufinanzierung. Ähn-lich wie beim Makler Sepp Hölzel, Ă€nderte sich auch sein Leben durch eine Verletzung. „Schon lange vor Ende meiner Schulzeit war mein Berufswunsch eine Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr. Die Welt kennen lernen, Abenteuer erleben und obendrauf noch ein Sportstudium. Durch eine schwere Verletzung hatte sich das Sportstudium aber schnell erledigt. Damals ein herber RĂŒckschlag – FĂŒgung aus heutiger Sicht“, sagt der 37-JĂ€hrige.
Als MilitĂ€rpolizist hatte er Gelegenheiten, Dinge kennen zu lernen und zu erleben, die in jedem anderen Beruf so nie möglich gewesen wĂ€ren und die ihn geprĂ€gt haben. Im Auslandseinsatz in Afrika konnte er zum Beispiel sehen und erleben was Armut und Hunger wirklich bedeuten. „Eine Erfahrung, die meine Perspektive auf unsere Lebensweise in Deutschland völlig neu ausgerichtet hat“, sagt er heute.
 
Durch die EinsĂ€tze hatte sich irgendwann etwas Geld angesammelt. Die Zinsen waren bei null und es stellte sich die Frage, was er mit dem Ersparten anfangen sollte. So fing er an sich fĂŒr das Thema Finanzinvestment zu interessieren. Aus reinem Interesse wurde schnell ein zeitintensives Hobby, dass spĂ€ter nach seiner Bundeswehrzeit und einem BWL-Studium sein Beruf werden sollte. Durch ein Pflichtpraktikum kam er zu Apella. „Ich habe sofort gemerkt, das ich hier genau richtig bin – und blieb“, sagt Michael Frick.
„Wenn mich jemand fragt was mich reich macht, dann wĂŒrde ich sagen, dass es die Tatsache ist, dass ich, vor allem beruflich, immer das tun konnte was mein Wunsch war und mir Spaß ge-macht hat. Durch meine Zeit bei der Bundswehr schĂ€tze ich viel mehr die kleinen Dinge des Alltags. Vor allem aber macht es mich glĂŒcklich, dass meine Kinder in so großer Freiheit, Sicherheit und Wohlstand groß werden können.“
 
Was bedeutet Reichtum fĂŒr jemanden, der ein Unternehmen grĂŒndete, das inzwischen ĂŒber 40 Millionen Euro Umsatz im Jahr macht? MAKLER hat bei Guntram Schloß nachgefragt. Wie Eva Lemke ist auch er MitgrĂŒnder von Apella. Er ist seit der ersten Stunde dabei. Er hat Mitarbeiter kommen und gehen sehen und viel Lebenszeit in das Unternehmen investiert.
Er bringt wahren Reichtum, Ă€hnlich wie Psychologe Heiko Kroy, mit Sinnstiftung in Zusammenhang: „Der Sinn des Lebens ist fĂŒr mich möglichst viel glĂŒcklich zu sein. Ich glaube, dass der grĂ¶ĂŸte Grund glĂŒcklich oder unglĂŒcklich zu werden/zu sein, mit den Menschen zusammen hĂ€ngt, mit denen man sein Leben verbringt. Das gilt privat wie geschĂ€ftlich. Mit den falschen verschuldet, Menschen zusammen zu arbeiten oder zu leben, kann sehr unglĂŒcklich machen. Deshalb ist tatsĂ€chlich der grĂ¶ĂŸte Reichtum fĂŒr mich, beruflich etwas zu tun, das mir Spaß macht. Und das hĂ€ngt vor allem mit den Menschen zusammen, mit denen man etwas macht“, so der 51-jĂ€hrige Neubrandenburger.
Echte Freundschaft

Auch Harry Kreis, Vorstand bei Apella sieht die Sache mit den Menschen und dem Reichtum ganz Ă€hnlich: „Mich machen die guten Freundschaften in meinem Leben reich. Men-schen, auf die man sich verlassen kann, die treu sind und die ich immer anrufen kann, sind das Wertvollste im Leben. Ich mag es wirklich, gesellig zusammen zu sitzen und habe das große GlĂŒck, dass ich echte Freunde nicht nur im Privatleben habe, sondern ganz besonders auch im Umfeld meiner Arbeit“, sagt der 58-JĂ€hrige. Auf Seite 8 lesen Sie, passend dazu, die Geschichte ĂŒber eine sehr alte Freundschaft. Harry Kreis und der berĂŒhmte Ex-Boxer Henry Maske waren in der Schulzeit WeggefĂ€hrten. Bis heute dauert diese Freundschaft an. Deswegen hat MAKLER auch bei Henry Maske nachgefragt, wie er Reichtum fĂŒr sich definiert.

„Das ist ganz schnell beantwortet“, sagt Maske im GesprĂ€ch mit MAKLER. „Reich machen mich die wunder-baren Menschen, die mich umgeben. Diese Momente, die Überzeugung sie an meiner Seite zu wissen, ist ein großes GlĂŒck, mein GlĂŒck. Und bitte, Sie dĂŒrfen mir glauben, es gab sie, die Momente der Belastungsproben.
Deswegen bin ich sehr dankbar, dass mich diese Men-schen auch bei mei-ner Stiftungsarbeit unterstĂŒtzen.  Wir schenken Kin-dern, was sie oft am wenigsten haben. Zeit und Aufmerksamkeit und die Chance, sich einzubringen, auszutesten und zu beweisen. Das Ergebnis bereichert und motiviert
mich. Meine Mitarbeiter und Freunde tragen alle dazu bei“, so der Ex-Boxer.