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Fonds & Fakten - Wissen, das Verkauft
FONDS-PARAMETER, DIE SIE KENNEN SOLLTEN – TEIL 2
Nach Performance, Volatilität und Sharpe Ratio (siehe Teil 1) werden bei der Analyse von Fonds schnell weitere Kennzahlen relevant, die subtilere, aber entscheidende Einblicke bieten. Wer Investmentfonds effektiv vergleichen will, sollte nicht nur auf Performance, Volatilität und Sharpe Ratio schauen, sondern besonders auch auf Alpha, Beta, Maximum Drawdown und Total Expense Ratio (TER) achten.
ALPHA –
DER MEHRWERT DES MANAGEMENTS
Investmentfonds werden mit Benchmarks verglichen, um einen Hinweis über die Qualität des Fondsmanagements zu erhalten. Ein Investmentfonds, der z. B. in Large Caps aus den USA investiert, vergleicht sich sinnvollerweise mit dem S&P 500 – ein Aktienindex, der die größten 500 US-Aktien enthält.
Ein Fonds, der z. B. in 5 Jahren eine Performance in Höhe von 60 % erzielt hat, der S&P 500 im gleichen Zeitraum „nur“ 50%, hat ein positives Alpha von 10 %. Idealerweise sollte ein Fonds über alle Betrachtungsperioden gegenüber seinem Vergleichsindex ein positives Alpha aufweisen; das allerdings kommt – insbesondere bei kurzfristigen Vergleichen - eher selten vor.
Wichtig (bei Aktienfonds): in langfristigen Vergleichen mit ihrer Benchmark sollten Aktienfonds immer ein positives Alpha aufweisen.
BETA –
DAS MARKTRISIKO IM BLICK
Das Beta zeigt, wie stark ein Fonds im Vergleich zum Markt schwankt. Ein Wert von 1 bedeutet, der Fonds schwankt exakt wie der Markt, bei 1,2 schwankt er 20 % stärker, bei 0,8 entsprechend weniger. Für risikoscheue Anleger empfiehlt sich ein niedriges Beta, während chancenorientierte Investoren mit einem höheren Beta größere Renditechancen – aber auch größere Risiken – eingehen.
MAXIMUM DRAWDOWN – DEN MAXIMALEN VERLUST VERSTEHEN
Der Maximum Drawdown ist für die Risikobewertung elementar. Er zeigt den größten prozentualen Wertverlust an, den ein Fonds innerhalb eines...